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Festschrift zur Einweihung
am 13.06.2003


Grußwort des Verbandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,

Veranlassung für den Umbau und die Erweiterung der Kläranlage Rhumspringe waren die schlechten Reinigungswerte der vorhandenen Altanlage, die vom Stand der Technik her überholt und zu klein bemessen war. Außerdem wurden an die Gewässergüteklasse der Rhume als Vorfluter hohe Anforderungen gestellt. Vorausschauend auf die sich abzeichnenden notwendigen Baumaßnahmen wurden bereits in den Jahren 1991 - 1995 Grundstücksflächen für die Erweiterung erworben.

Die Gesamthochschule Kassel hat 1991 eine Studie zur Verbesserung der Reinigungsleistung der Kläranlage erstellt. Fazit dieser Studie war ein sofortiger Handlungsbedarf für den Umbau und die Erweiterung der Anlage.

Der Planungsauftrag wurde 1991 dem Ingenieur - Büro Scholze, Osterode, erteilt.

Nachdem es - entgegen ihrer ursprünglichen Absicht - die obereichsfeldischen Gemeinden Silkerode, Bockelnhagen, Weißenborn und Jützenbach abgelehnt haben, sich mit an die zu erweiternde Kläranlage anzuschließen, wurde die Planung mit reduziertem Ausbau neu überarbeitet und sieht lediglich den Anschluss der obereichsfeldischen Gemeinde Zwinge mit vor.

Beim Landkreis Göttingen und der Bezirksregierung Braunschweig sind 1995 und 1996 die erforderlichen Wasser-rechts- und Befreiungsanträge nach dem Naturschutzgesetz gestellt.

Nach Vorlage der Genehmigungen wurde mit den Umbau- und Erweiterungsarbeiten 1998 nach öffentlicher Ausschreibung begonnen. Während der Bauphase wurden auch die vorhandenen Altanlagen saniert.

Mit Fertigstellung erfüllt die Kläranlage Rhumspringe sämtliche Voraussetzungen, die an eine moderne und leistungsfähige Kläranlage gestellt werden.
Durch die erheblich höhere Reinigungsleistung wird die Qualität des Gewässers Rhume weiter verbessert.

Ein besonderer Dank gilt dem Land Niedersachsen, der Bezirksregierung Braunschweig und dem Landkreis Göttingen für die finanzielle und fachtechnische Unterstützung, sowie allen an der Durchführung der Maßnahme beteiligten Behörden, Ingenieurbüros und bauausführenden Firmen.

Helmut Greisler, Verbandsvorsteher