Die Kläranlage im Landschaftsbild

Im April 1994 arbeitete das büro für landschaftsplanung birkigt - quentin, Adelebsen die landschaftspflegerische Begleitplanung aus. Dabei stellte sich heraus, daß durch die geplante Maßnahme vor allem die Schutzgüter Arten und Biotope, Wasser und Landschaftsbild beein-trächtigt werden.

Sofern sich die Eingriffe nicht vermeiden ließen, mußten Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen ergriffen werden. So mußte z.B. der Bachlauf der Kleinen Eller auf einer Länge von 260 m verlegt werden, damit ausreichend Platz für die Erweiterung der Kläranlage vorhanden war. Der neue Lauf wurde in seiner Form, den Böschungsneigungen und der Anpflanzung des Gewässerrandstreifens naturnah angelegt. Ein Teilstück des alten Bachlaufes wurde als Still-wasser unangetastet gelassen.

Substratspeicher Detail des Substratspeichers

Durch eine entsprechende Zahl von neu zu pflanzenden Bäumen und Sträuchern wurden die Eingriffe in die Landschaft ausgeglichen. Kletterpflanzen werden in einigen Jahren die kah-len, aus der Landschaft herausragenden Behälter erobert haben und ihnen ein eigenes Bild geben. Bereits heute hat sich ein sehenswertes Biotop um die Kläranlage entwickelt. Sie fügt sich organisch in die umliegende Landschaft ein.